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FGM/C bleibt auch in der Pädiatrie ein anspruchsvolles Thema

Wie stark ist die weibliche Genitalbeschneidung im pädiatrischen Alltag verankert? Dieser Frage ging eine Masterarbeit auf den Grund.

Im Rahmen ihrer Masterarbeit hat Dr. med. Laureline Brunner untersucht, wie niedergelassene Kinderärztinnen und -ärzte im Kanton Zürich mit dem Thema Female Genital Mutilation/Cutting (FGM/C) vertraut sind, welche Erfahrungen sie damit im Praxisalltag machen und wie sicher sie sich im Umgang mit betroffenen oder gefährdeten Mädchen und Jugendlichen fühlen.

 

Die Ergebnisse zeigen ein gutes allgemeines Bewusstsein für FGM/C, die gesundheitlichen Folgen und die rechtliche Situation. Gleichzeitig bleibt FGM/C im pädiatrischen Alltag ein anspruchsvolles und sensibles Thema, insbesondere wenn es um das Erkennen, das Ansprechen und den praktischen Umgang mit betroffenen oder gefährdeten Mädchen und Jugendlichen geht. Gerade hier können praxisnahe Weiterbildungen, klare Handlungsempfehlungen und der Zugang zu spezialisierten Fachstellen oder Anlaufstellen wie FGMhelp unterstützen.

 

Die Studie liefert damit einen Einblick in den aktuellen Umgang mit FGM/C in der pädiatrischen Grundversorgung im Kanton Zürich und zeigt Ansatzpunkte auf, wie niedergelassene Kinderärztinnen und -ärzte bei diesem sensiblen Thema im Praxisalltag unterstützt werden können.

 

«Ein herzliches Dankeschön an alle teilnehmenden Kinderärztinnen und -ärzte sowie an die Fachpersonen und Organisationen, die die Studie unterstützt haben.»
– Dr. med. Laureline Brunner

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