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Medien beleuchten Arbeit von FGMhelp

Das Interesse an FGMhelp wächst: Viele Medien berichten über unsere Arbeit, die steigende Nachfrage und das ausgebaute Angebot.

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Die Nachrichtenagentur Keystone-SDA zeigt in ihrem Beitrag, der unter anderem im Tagesanzeiger erschien, dass sich im vergangenen Jahr 89 Frauen und Mädchen an FGMhelp gewandt haben: Durchschnittlich etwa alle vier Tage meldete sich eine Person bei der Anlaufstelle gegen Genitalbeschneidung. Auch Angehörige und Fachpersonen nutzten das Beratungsangebot.

 

Gesundheit und Vernetzung im Fokus

Gesundheitliche Fragen beschäftigen betroffene Frauen besonders häufig. «Sie möchten über die verschiedenen Formen der Beschneidung aufgeklärt werden, deren physischen und psychischen Auswirkungen sowie die Möglichkeiten der Behandlungen im Kanton», erklärt Beraterin Ann Schädler im Beitrag.

Ein weiterer Schwerpunkt des Beitrags liegt auf der Frage, wie betroffene und gefährdete Mädchen und Frauen noch besser erreicht werden können. Dazu wird die verstärkte Zusammenarbeit mit Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen sowie aus dem Asyl- und Migrationsbereich beleuchtet.

Im Kanton Zürich leben schätzungsweise rund 2900 Mädchen und Frauen, die von weiblicher Genitalbeschneidung betroffen oder gefährdet sind – schweizweit sind es etwa 24’600.

 

Zum ersten Mal über Genitalbeschneidung sprechen

Den SDA-Artikel nahm das News-Portal blue News zum Anlass, ein ausführliches Interview mit Ann Schädler zu führen. Dabei erklärt die Beraterin von FGMhelp, welche physischen und psychischen Folgen die Praxis hat, warum Betroffene erst bei der Anlaufstelle darüber sprechen – und woran sich erkennen lässt, wenn ein Mädchen gefährdet sein könnte.

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